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Stromausfall? So bleiben Sie unabhängig!

Der An­griff auf das Strom­netz in der Haupt­stadt un­se­res Nach­bar­lan­des Deutsch­land zeigt deut­lich, dass kri­ti­sche In­fra­struk­tu­ren bes­ser ge­schützt wer­den soll­ten. Wäh­rend die­se Maß­nah­men beim Staat lie­gen, kön­nen aber auch Pri­vat­per­so­nen viel da­für tun, un­ab­hän­gi­ger ge­gen­über sol­chen Aus­fäl­len zu sein. Ei­ne Pho­to­vol­ta­ik-An­la­ge mit Strom­spei­cher und USV ist da­bei ein gro­ßer Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung.

Junge Frau steht vor einem blauen Elektroauto, im Hintergrund Haus mit Solaranlage und Wärmepumpe.

Ohne Strom, Heizung oder warmes Wasser

Durch einen einfachen Brandanschlag auf die kritische Infrastruktur mussten im Januar 2026 viele betroffene Bewohner in Berlin des Nachbarlands Deutschland mitten im Winter ganze fünf Tage ohne Strom auskommen. Da viele Wärme- und Wasserversorgungssysteme, wie z.B. die Heizkraftwerke von Fernwärmenetzen oder Durchlauferhitzer, von Elektrizität abhängig sind, mussten viele auch auf warmes Wasser und Heizwärme verzichten.

Mit Photovoltaik und USV-Stromspeicher im Vorteil

Betroffene Bewohner, die eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach hatten und über einen Batteriespeicher mit Not- bzw. Ersatzstromfunktion verfügten, waren während dieser Zeit deutlich im Vorteil. Trotz der winterlichen Temperaturen erzeugten die Photovoltaikanlagen Strom. Zwar nicht so viel, wie im Sommer, aber dennoch für vieles ausreichend. So konnten z.B. Kühltruhen, Kühlschränke und die Umwälzpumpen für die Heizungen zum Teil weiterbetrieben werden. Auch die Kommunikation brach nicht zusammen, denn Handys, Router und Radios konnten auf die gleiche Art mit Strom geladen werden.

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Blackout: So ist Österreich vorbereitet

Man merkt erst wie wichtig Strom ist, wenn er weg ist!

Der Vor­teil der Aut­ar­kie von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen mit Strom­spei­chern wur­de von den meis­ten Men­schen bis­her im­mer nur in Be­zug auf die Strom­prei­se ge­se­hen. So­bald tat­säch­lich aus ir­gend ei­nem Grund der Strom ein­mal ganz aus­fällt, be­kommt die­se Aut­ar­kie je­doch ei­ne viel weit­rei­chen­de­re Be­deu­tung.

Tho­mas Bürk­le vom Zen­tral­ver­band der Deut­schen Elek­tro- und In­for­ma­ti­ons­tech­ni­schen Hand­wer­ke (ZVEH) sagt in ei­ner Pres­se­mel­dung „Un­se­re Ge­sell­schaft wird im­mer elek­tri­scher. Das be­deu­tet: Die Ab­hän­gig­keit vom Strom wächst noch wei­ter. Und das macht uns ver­wund­bar“.

Ihr Elektro-Fachbetrieb ist Ihr Ansprechpartner

Das, was in Deutsch­land pas­siert ist, kann eben­so auch in Ös­ter­reich pas­sie­ren. Da­her ist es ge­ne­rell im­mer rat­sam sich recht­zei­tig mit dem The­ma zu be­schäf­ti­gen und soll­te man sich da­nach da­für ent­schei­den, auch ab­zu­si­chern. Wenn man schon Be­sit­zer ei­ner Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge ist, soll­te man ggf. über die An­schaf­fung ei­nes Strom­spei­chers mit USV nach­den­ken. Ge­ra­de wenn man ge­ne­rell schon dar­über nach­ge­dacht hat, sich dem­nächst ei­nen Strom­spei­cher zu­zu­le­gen, soll­te dar­auf ge­ach­tet wer­den, dass die­ser auch über die ent­spre­chen­den Funk­tio­nen ver­fügt und ent­spre­chend an­ge­schlos­sen wird.